Der brasilianische Skorpion
Dieser winzige Skorpion aus Brasilien mit seinen gefährlich aussehenden Scheren ist ein seltenes Prachtstück aus Brasilien. Ca. 125 Millionen Jahre alt ist dieses nur 22 mm große Insekt und aus der Gegend der sehr begehrten Santana- oder auch Crato Formation. Diese Gegend liegt im sogenannten Araipe-Becken in der Region Santana im Osten des tropisch-feuchten Brasiliens. Diese Landmasse befindet auch in dem Grenzgebiet der beiden Bundesstaaten Pernambuco, Piani an Ceará.
Dieser kleine Krabbler stammt jedenfalls aus der unteren Kreidezeit und das Klima war ebenso tropisch- warm wie heute, wobei man aber auch die dramatischen Klimaschwankungen sicher nicht vergessen darf. Die Abholzung des Regenwaldes schreitet immer weiter voran, eine traurige Wahrheit.
Die Santana Formation entstand mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die Sedimentablagerungen eines flachen Binnensees, der mit Süß- oder auch Brackwasser gefüllt war. Bezüglich der Sanlinität (des Salzgehaltes) herrscht vor allem aufgrund der Fossilienfunde bis heute Uneinigkeit. So sprechen einige Fische für ein salzfreies oder salzarmes Wasser, andere für Salzwasser. Einige Insektenfunde wie z.B. Eintagsfliegenlarven, stellen eher ein Indiz für Süßwasser dar.
Die Santana-Formation ist eine unter Paläontologen und Sammlern eine bekannte Fossilienfundstelle. Brasilien hat 2007 ein Exportverbot für Fossilien erlassen. Mein kleines Insekt stammt aus einer alten Sammlung. Der Import erfolgte also vor dem Jahre 2007. Der Handel von Fossilien in Deutschland ist nicht reglementiert.
Die Größe der gesamten Platte beträgt 11 x 11 cm.
Natürlich gibt es auch enorm große Skorpione, die einen wirklich vergiften können, aber in der Kreidezeit gab es natürlich noch keine Menschen. Die Verhältnisse waren nicht gegeben und die Artenvielfalt war dimensional anders.
Ich sammle keine echten Skorpione oder gar Schlangen, die gehören in die freie Wildbahn und nicht hinter Glas. Das ist meine Ansicht und damit stehe ich sicher nicht alleine da.
Die Santana Formation entstand mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die Sedimentablagerungen eines flachen Binnensees, der mit Süß- oder auch Brackwasser gefüllt war. Bezüglich der Sanlinität (des Salzgehaltes) herrscht vor allem aufgrund der Fossilienfunde bis heute Uneinigkeit. So sprechen einige Fische für ein salzfreies oder salzarmes Wasser, andere für Salzwasser. Einige Insektenfunde wie z.B. Eintagsfliegenlarven, stellen eher ein Indiz für Süßwasser dar.
Die Santana-Formation ist eine unter Paläontologen und Sammlern eine bekannte Fossilienfundstelle. Brasilien hat 2007 ein Exportverbot für Fossilien erlassen. Mein kleines Insekt stammt aus einer alten Sammlung. Der Import erfolgte also vor dem Jahre 2007. Der Handel von Fossilien in Deutschland ist nicht reglementiert.
Die Größe der gesamten Platte beträgt 11 x 11 cm.
Natürlich gibt es auch enorm große Skorpione, die einen wirklich vergiften können, aber in der Kreidezeit gab es natürlich noch keine Menschen. Die Verhältnisse waren nicht gegeben und die Artenvielfalt war dimensional anders.
Ich sammle keine echten Skorpione oder gar Schlangen, die gehören in die freie Wildbahn und nicht hinter Glas. Das ist meine Ansicht und damit stehe ich sicher nicht alleine da.
Chris
Hallo, ich bin ja ein gebürtiger Sauerländer und hab die Welt der Fossilien direkt vor meiner Nase. Hier im Land der 1000 Berge gibt es immer etwas tolles zu berichten. Sei es über eine fossile Fledermaus oder gar ein Insekt. Der Schreibstoff geht mir bestimmt nicht aus. 🤗Wenn ihr Fragen zu meinen Beiträgen habt, kommentiert ruhig oder hinterlasst einen Gästebucheintrag. Ich freue mich immer darüber. Am 08.03.2026 erscheint auch schon ein neuer Blogbeitrag 📜. Ich hab mir etwas besonderes einfallen lassen für euch. Seid wieder mit dabei und habt einfach Spaß. 🤩